Sollte man das System wirklich "bekämpfen"? 

Aus gegebenem Anlass möchte ich hierzu einmal meine Gedanken kund tun. 

Es ist ein schwieriges Thema, aber nach meiner bisherigen Erfahrung würde ich sagen, dass es NICHTS bringt, das System zu "bekämpfen". Das schließt alle weltlichen Ansätze wie Petitionen, Politik, Steuerboykott und dergleichen ein.

Und der Artikel ist nebenbei kein Spaziergang im Park, es wird dich ein paar Minuten mehr kosten, ihn zu lesen, aber es mag sich lohnen. Denn es kann dir das System näher bringen, als du denkst.

Aber warum glaube ich, dass es NICHTS bringt, das System zu "bekämpfen"? – Weil das System Ausdruck unseres gesamtem geistigen Kollektivs ist. Kurz gesagt: WIR sind das System.

Und es hat sich doch immer wieder gezeigt, dass man uns ganz klar macht, wohin wir uns unsere "Bemühungen" (etwas zu verändern) stecken können, wenn wir "nach den Regeln spielen". Wie zum Beispiel bei der Rechtschreibreform, bei der mehr Bürger dagegen waren, als dafür, sie aber trotzdem kam.

Und die Politik hat ehrlicherweise nie einen Hehl darum gemacht, dass die "Macht" nicht wirklich in "unsere" Hände gehört.

Das bedeutet nicht, dass wir nichts verändern oder beeinflussen können, das tun wir jeden Tag.

Wir glauben jedoch immer noch, dass unser "Gegenüber" NICHT mit gezinkten Karten spielt, obwohl es immer und immer und immer und immer wieder klar wurde, das es so sein MUSS. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wenn WIR das System sind, wie sinnig es ist, sich selbst zu bekämpfen?

Was ist damit gemeint, sich selbst zu bekämpfen?
Nun, im Hinblick auf das System würde ich es als eine physische Manifestation bezeichnen, auch wenn es ursprünglich ein geistiges Konstrukt ist. Also wäre es in gewisser Weise "unser" Körper.

Schon mal versucht, den eigenen Körper zu bekämpfen? Oder schon mal von Auto-Immun-Erkrankungen gehört?

Geistig betrachtet ist der Aufruf, dass System zu "bekämpfen", analog einer Auto-Immun-Erkrankung. Wenn man seinen eigenen Körper bekämpft, dann passiert das, was wir von den bereits erwähnten Auto-Immun-Erkrankungen her kennen: Wir werden krank und können sogar sterben, weil unser Körper "sich selber" satt macht...

Und findest du, dass das, was gegenwärtig in unsere Gesellschaft und der Welt passiert, wirklich einen Ausdruck von "Gesundheit" ist? Wenn nicht, dann ist es vielleicht Ausdruck einer Auto-Immun-Erkrankung, an der wir alle Teil haben.

Diese Zusammenhänge will nur niemand so sehen, weil es erstens den wenigsten nie so in den Sinn gekommen ist und zweitens leider etwas unbequem ist. Aber es ist auch eine Sicht, die uns etwas vermittelt, was kein Kampf wirklich kann: Die wirkliche Aussicht auf einen Sieg, denn der Vorteil des Kampfes mit "sich selber" liegt darin, dass man ihn nur dann verliert, wenn man aufgibt.

Man kann nicht von sich selber besiegt werden, sondern nur von Dingen, die nicht wir selber sind. Denn wir selber sind von unserem ursprünglichen Wesen gut geschaffen, sonst könnten wir es erstens nicht ausdrücken und zweitens uns auch nicht gut dabei fühlen, wenn wir es tun. 

Die meisten Menschen glauben an die sogenannte "Gewalten-Teilung"
Unter der Gewalten-Teilung kennen wir hier beiuns folgende Instanzen: Gesetzgebung (Legislative), ausführende Gewalt (Exekutive) und die Rechtsprechung (Judikative).

Vollziehung geschieht durch Verwaltung und Justiz, die streng getrennt sein sollen. Wegen der Machtbegrenzung und so. In der Realität entscheidet jedoch eine "Elite", was wir zu tun haben. Punkt. Wenn wir uns dem verweigern, kriegen wir einen auf den Kopf. Punkt.

Und nur, weil wir all das tun können, was man uns hier gegenwärtig "erlaubt", so bedeutet das noch lange nicht automatisch, dass es wirkliche Freiheit ist. Es ist halt das, was man uns erlaubt.

Wir haben in diesem "fiktiven" System KEIN wirkliches "Mitspracherecht" (nach den Regeln, die man uns verkauft hat), auch wenn das die wenigsten Menschen wahr haben wollen. Es wird von der Freiheit durch Wahl und dergleichen gefaselt, aber mal ehrlich: Ich darf jemanden wählen, der sich sein Gehalt selber bestimmen kann, dass ich dann zahlen MUSS (egal was er auch macht) und den ich dann NIEMALS direkt zur Verantwortung ziehen kann?

Klingt voll nach Freiheit, oder? Oder Demokratie? Schließlich geht die Macht ja vom Volke aus, nicht wahr?

Und versteht mich nicht falsch, die Macht geht wirklich vom Volke aus und ich halte Gewalten-Teilung auch für ein gutes Konzept, allerdings versteht das Volk dies offensichtlich nicht mehr und ist der Meinung, nur "physische Taten" (wie ein Kreuzchen machen, oder auf die Straße zu gehen oder Unterschriften zu sammeln) wären diese Macht.

Wir haben die Freiheit, Dinge zu verändern
Und ja, ich glaube auch, dass wir in diesem Land noch eine Menge "Freiheit" besitzen, um wirklich effektiv "Einfluss" zu nehmen. Allerdings nicht so, wie man es uns "vormacht". 

Ein kluger Mensch erkennt, woran es jemandem mangelt. Jesus wurde oft angegriffen, weil er sich mit "Sündern" abgab, aber seine einfach Antwort war: "Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht".

Und unser System ist Ausdruck einer "kranken" Gesellschaft. Und jetzt glauben wir, wir könnten mit Gewalt "Heilung" herbeiführen? Viel Spaß mit dieser Theorie: Wer Wind säht...

Unsere wirklich Freiheit besteht darin, sich geistig auf Freiheit, Gesundheit und Wohlbefinden auszurichten. Dies haben wir allerdings verlernt und so ist eine materialistische Ordnung entstanden, die auf Angst basiert. Angst, einfach nicht genug zu haben, egal wovon. Dabei muss uns doch inzwischen klar sein, dass wir wirklich genug von allem auf diesem Planeten haben.Leider haben wir gegenwärtig auch einen immensen Überschuss an Angst...

Unsere gegenwärtige Situation ist ein Symptom, dessen Ursache NICHT materiell ist.

Und es spielt erst einmal keine Rolle, ob das sogenannte Corona-Virus wirklich die Gefahr darstellt, die uns hier alle "bedroht". Da hat die Menschheit schon größere Gefahren überstanden.

Angst ist gegenwärtig die größte Gefahr. Angst, die Kontrolle zu verlieren, Angst arm zu werden, oder Angst zu sterben. Allerdings ist es realistischer, auf Grundlage der "Zahlen-Fakten" auf diesem Planeten, an den Folgen von Wasser-Verschmutzung oder Hunger zu sterben, als an Corona.

Oder daran, dass man die Obrigkeit heraus fordert - besonders in "Krisen-Zeiten". Gerade jetzt ist die Spannung im Volke, also auch in den Positionen der Gewalten-Teilung, so hoch wie nie. Und jetzt der Meinung zu sein, da müsste man mal ordentlich gegen an gehen, ist ein realistischeres "Todes-Urteil", als die gegenwärtige Corona-Gefahr.

Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun
Diese Worte Jesu passen sehr gut auf unsere heutige Zeit. Und nein, sie sind nicht alleine auf die "Obrigkeit" bestimmt, sondern auf jeden, der nicht in der Wahrheit und Liebe verankert ist. Wer dort verankert ist, wird "die Kranken heilen können". Aber wollen wir wirklich Heilung oder nicht vielleicht doch endlich einmal Rache?

Und ja, ich weiß, es ist eine gewagte Frage, aber wir sind so lange in Unwissenheit und Dummheit durch diese Welt gewandert, dass uns dessen Wirkungen mittlerweile bis zum Halse stehen. Und ja, die Obrigkeit hat daran einen nicht geringen Anteil, aber einmal mehr:

Wer ist denn die Obrigkeit? Aliens von einem anderen Planeten? (Und ja, ich weiß, diese "Theorie" gibt es auch, aber das ist in meinen Augen auch nur ein weitere Versuch, uns "klar" machen zu wollen, dass wir eigentlich ja vollkommen "hilflos" sind.) Kurz:

Die Obrigkeit sind letztendlich wir.

Denn jeder gesellschaftlicher Posten wird von Menschen besetzt. Und furz egal, ob von hoher Geburt und all den Schmarn. Es sind Menschen. Punkt. Und wenn Menschen "Scheiße bauen können, dann können sie auch "Gutes" bauen. Punkt. Und das dies so ist, hat erstens seine Gründe und folgt zweitens IMMER einer Ordnung.

Und nein (wenn überhaupt) dann nur bedingt dem demokratischen Märchen in diesem Land, an das sogar die meisten Politiker glauben. Es folgt der Ordnung: Zuerst Geist und DANN Materie.

Oder zuerst Idee und dann Umsetzung.

Oder zuerst Energie und dann Manifestation.

Und diese Betrachtung ist der Schlüssel zur Veränderung. 

Wir wissen nicht wirklich, was hinter den Kulissen alles passiert
Wir wissen es nicht wirklich, auch wenn wir vieles "glauben" und "spekulieren". Wir sehen sehr viele Widersprüche, aber das ist nur die Spitze des Eisberges. Und die meisten haben immer noch keine Vertrauen darauf, dass es auch gut werden darf, wenn wir nur bereit sind, es durch unseren "Glauben" zuzulassen.

Das wird bei der Masse wahrscheinlich nicht passieren, aber bei der kritischen Masse schon. Und die wächst stetig.

Was die "kritische Masse" ist? - Es ist die Anzahl Menschen, deren Bewusstsein nicht in Angst und Panik und auch nicht in Ruf nach Vergeltung und Zorn oder sogar Hass "gefangen ist, sondern die Anzahl der Menschen, die in Glaube, Hoffnung und Liebe verankert sind.

Eine kritische Masse ist erreicht, wenn dadurch eine Ketten-Reaktion ausgelöst wird, die die Summe des Auslösers in seiner Wirkung millionenfach übersteigt und dadurch "Realität" wird, dass sie alles "andere" mitnimmt bzw. lenkt oder umstimmt.

Wer A sagt, muss auch B sagen
Was meinst du denn, was hier alles wirklich abläuft? Und weißt du das auch oder glaubst du es nur auf der Basis der Informationen, die du hast? Und bist du in deinem Herzen voller Liebe und Hoffnung oder voller Angst und Zorn?

Das System kann nicht einfach lari fari sein und jetzt zurück rudern. Es muss auch eine "Ordnung" aufrecht erhalten, die eine Gegenkraft zu uns darstellt. Es ist eine Form von Polarität. Aus diesem Grund kann sie es auch nicht "zulassen", dass jemand jetzt durch eine Verfassungs-Klage die Nummer hier beendet. Das geht nicht, da es erstens ein weltweite Phänomen ist und zweitens die Wirkung einer Ursache ist, an der wir ALLE beteiligt waren und sind.

Egal, wie groß auch der Lug und Betrug mit uns aussieht.

Oh ja, JEDER will Freiheit und Demokratie, solange es bedeutet, dass mehr Geld und Genuss für einen persönlich dabei raus springen. Wenn es Wahrheit, Demut und Opfer erfordert, dann trennt sich die Spreu ganz schnell vom Weizen.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie sehr ich beeindruckt war, als ich in dem Film "Gandhi" sah, wie dieser es wagte sich der "Obrigkeit" mit "Gewaltlosigkeit" entgegen zu stellen. Dafür wurden er und seine Anhänger ordentlich durchgeprügelt.

In seiner Auto-Biographie spricht Gandhi allerdings in späteren Jahren darüber, dass er es nicht noch einmal so machen würde, weil es nicht wirklich "gewaltlos" war, was er dort getan hatte. - Wie das zu verstehen ist?

Er hat "psychisch" Druck auf sein Gegenüber (zum Beispiel die Polizisten) ausgeübt und zwar "gnadenlos". Diese sahen keinen anderen Ausweg, als mit physischer Gewalt zu reagieren. Das ist eine Mind-Control Taktik, die die "Obrigkeit" recht gut beherrscht. Gandhi hat sie unbewusst angewandt, aber später ehrlich reflektiert UND gesagt, dass dies nicht der Weg ist, da dies auch eine Form von Gewalt war, die er angewandt hatte.

Nichts desto trotz haben er und seine Anhänger zumindest die Demut besessen, sich nicht zu wehren und die Schläge über sich ergehen zu lassen, was bei dem durchschnittliche Bundes-Bürger sicherlich in Handumdrehen zu gewaltsamer Gegenreaktion führen würde, wie es immer wieder in Demos zu sehen ist.

Warum? - Weil jeder Durchschnittsbürger bereits unter immensen emotionalem (seelischen) Druck steht, was den wenigsten bewusst wird. Und solch ein "Pulver-Fass" ist leicht zu entzünden. Das gilt allerdings auch für die "Gegenseite". In unserem Fall die Vertreter in Form der Gewalten-Teilung im System.

Die werden sich ganz gewiss kein Beispiel an Gandhi nehmen. Und das dürfen sie auch nicht, weil sich dann sofort extremes Chaos wie ein Lauffeuer verbreiten würde, aus den genannten Gründen des "unbewussten emotionalen Pulverfasses".

Ein Beispiel eines solchen Szenarios haben wir in unserem Land in der sogenannten "Reichskristallnacht" gehabt, in der selbst bis dahin "friedliche" Bürger bereit waren, mit extremen und grausamen Gewalt-Taten gegen ihre Mitmenschen, in diesem Fall die Juden, vorzugehen. Wenn das Feuer erst einmal brennt, verschlingt es alles in seinem Weg...

Und Gleiches würde wieder passieren, wenn wir unserem "Unmut" gewaltsam (aber natürlich in unserer Vorstellung immer gerecht) "Luft" machen würden. Es ist wichtig, diesen Unmut wahrzunehmen und nicht zu unterdrücken, aber dann zu transformieren, ansonsten wird er uns letzten Endes selber zerstören. Aber ihn GEGEN das System zu richten, ist Selbst-Zerstörung.

Die ist nicht verboten, aber fühlt sich auch nicht wirklich gut an, oder?

Die energetische Balance durch das "System"
Im hinblick auf unser System, dass ich ja als eine Manifestation unseres kollektiven Bewusstseins betrachte, ist es wie eine "Tulpa-Projektion", die man im tibetischen Bereich kennt. Die Idee dahinter ist, eine Gedankenform extrem mit Energie aufzuladen, um sie dann "real" zu erfahren.

Der "Schöpfer" von Superman hat einmal darüber gesprochen, dass er eines Tages Superman "real" erlebt hat und dieser vor seiner Haustür stand. Nun wird der normale Menschen-Verstand dies als Halluzination abtun und die gängige Psychologie auch, aber wer noch nicht erkannt hat, dass "normal" und "gängig" uns in eine reale Sackgasse geführt hat, obwohl der Weg ins Paradies immer wieder versprochen wurde, der darf gerne in dieser Sackgasse bleiben.

Das System, als Manifestation unseres Bewusstseins, muss so reagieren, wie es das gegenwärtig tut, da es so "geschaffen" wurde. Ein Beispiel aus der Psychologie mag dies etwas besser verdeutlichen.

Es gibt das "Symptom" multipler Persönlichkeiten oder Persönlichkeits-Anteile, wie ich sie gerne bezeichne. Früher nannte man es auch "gespaltene" Persönlichkeit, was eigentlich kein schlechter Begriff ist, da es einen Hinweis aufs ursprüngliche "Ganze" gibt. Aber wie auch immer man es bezeichnen mag, wenn man jetzt versucht, der Person zu vermitteln, diese Anteile zu "bekämpfen", dann bekämpft sie sich letztendlich selber.

Die verschiedenen Anteile können zum Beispiel durch extremen Missbrauch als "Schutz-Reaktion" entstanden sein. So kann ein solcher Mensch zum Beispiel in einem Moment friedlich und freundlich sein und im nächsten Moment, wenn ein andere Persönlichkeits-Anteil "getriggert" wurde, extrem aggressiv und ausfallend. Und wenn man jetzt versucht, diesen Anteil zu "attackieren", dann wird dieser so reagieren, wie es seiner "Bestimmung" entspricht: Gewaltsam, schließlich musste durch ihn seinerzeit "Leid" von den anderen Anteilen abgehalten werden. Um "jeden" Preis. Ein Teil des Preise war seine Entstehung...

Darüber hinaus können die unterschiedlichen Anteile unterschiedliche und messbare physische Merkmale aufweisen, wie unterschiedliche Seh-Stärken, die empirisch gemessen wurden. Also zwei unterschiedliche Seh-Stärken, je nach Persönlichkeits-Anteil. Und nicht innerhalb von ein paar Tagen, sondern in minutenschnelle...

Ein heilsames Zeil ist es, die unterschiedlichen Persönlichkeits-Anteile so zu "verbinden", dass eine harmonische Gesamt-Konstitution im Alltag möglich wird. Der aggressive Teil in unserem Beispiel, hatte vielleicht ursprünglich die Aufgabe, den Missbrauch zu "ertragen", da die anderen Anteile dazu nicht in der Lage waren. Es ist möglich, alle Anteile (die wirklich zu uns gehören) in ein friedliches und konstruktives Miteinander zu bringen, aber nur, wenn ein Verständnis vom Aufbau des Bewusstsein vorliegt.

Und so ist unser "System", das wir im "Außen" erfahren, ein "Persönlichkeits-Anteil" von uns allen, ob es uns nun gefällt oder nicht. Und diesen zu bekämpfen, kann leicht zur Selbstzerstörung führen. Wenn man zum Beispiel einen Anteil in sich hasst und diesen "zerstören" will, durch das Aufschneiden der Pulsadern, nach dem Motto: "Ich nimm dich mit in den Tod!", dann kann das funktionieren, wenn man es konsequent genug macht. Das einzige Problem dabei ist, dass "man" dann "tot" ist - und zwar allesamt...

Das ist nicht so zwingend konstruktiv, oder was meinst du?

Wenn du "Widerstand" willst, probier es mal wie Jesus
Letztendlich sind die unterschiedlichen Persönlichkeits-Anteile in uns dafür da, eine Balance aufrecht zu halten, um überleben zu können. Wenn man das verstanden hat, kann man daran arbeiten und das "über" in "überleben" transformieren, so dass am Ende ein harmonisches "Leben" übrigt bleibt.

Und ja, dazu gehört auch der Aspekt der Konfrontation. Aber die Grundlage und Motivation dahinter sollten Liebe und ihre Attribute sein. Jesus war auch nicht zimperlich, als er den Tempel "reinigte". Aber bevor wir meinen, wir könnten auch anfangen, mit "Gewalt" das System zu "reinigen", würde ich empfehlen, dass wir zuerst Wasser in Wein verwandeln.

Wenn wir das noch nicht drauf haben, dann sollten wir vielleicht erst einmal daran arbeiten. Vielleicht was Leichteres: Wir wäre es, erst einmal die Kranken zu heilen, so wie Jesus es immer und immer wieder gemacht hat? - Geht auch nicht?

Dann wäre meine Empfehlung, erst ein mal damit anzufangen, in sich zu gehen und seinen Geist auszurichten. - Worauf? Liebe und Heilung. Für dich UND deinen Nächsten.

"Nicht gerechter Widerstand?"

Nun, wenn man sich auf Liebe und Heilung ausrichtet, dann gibt es keinen gerechteren Widerstand als diesen.

Wie dies zu verstehen ist?

Es ist der "Widerstand" gegen Hass, Zorn, Gewalt, Krankheit, Zerstörung und Disharmonie.

Voila! Widerstand!

Schmeckt nicht so gut?

Dann würde ich sagen, dass da noch ein bisschen Hochmuts-Unkraut gezupft werden muss, sorry. 

"Aber ich will doch Freiheit für uns alle! Freiheit!"

Sicher. Aber ohne Demut wird das nichts. Und nein, Unterdrückung ist keine Demut, das verstehe ich auch. Aber die Haupt-Unterdrückung haben doch wir IMMER und IMMER wieder selber gefahren.

Wann haben wir Krankheit und Hunger aus "eigener Tasche" "geheilt"? Es sterben täglich weltweit immer noch mehr KINDER an den Folgen des Hungers, als an Menschen aller Altersstufen an Corona. Interessanterweise trifft es bei Corona nicht die Kinder...

Ran an den Speck - Eine Rechnung zur Beseitigung des Hungers auf diesem Planeten
Ich weiß, du willst vielleicht gerne politische Parolen und Lösungen, aber ich will mehr. Ich will das, was dies alles bedingt. Und dann können wir danach alles andere regeln. Darum einmal ein praktischer Vergleich, für unsere mögliche Effektivität in dieser Welt. Dabei nehmen wir einmal gängige Probleme, wie Hunger und Krankheit.

Wer hat uns denn "sanktioniert" uns NICHT um Hunger und Krankheit zu kümmern? Wer hat denn die Fettleibigkeit in den Industrie-Ländern gefördert? Die Armen und Hungernden?

Wäre doch mal ne interessante Rechnung, zu sehen, ob der Hunger auf diesem Planeten "ausgerottet" werden könnte, wenn jeder seinen Speck einmal in Euro umrechnet. Also los!

Rechnen wir doch mal. Ca. 50% der Bundesbürger sind übergewichtig. Zumindest weisen sie ein BMI von mindestens 25 auf. Und ja, ist relativ, aber GANZ GEWISS liegt es nicht daran, weil immer mehr Body-Builder in der Bevölkerung heran wachsen.

Schau dich mal um, siehst du Menschen mit mehr Plauze, als dir nötig erscheint? Schau dich auch selber an. So.

50% der Bevölkerung in unserem Land = Ca. 30 Millionen (runtergerechnet, damit es nicht übertrieben ist - man.)

Sagen wir mal, es wären im Schnitt ein Kilo Speck, die unsere Menschen durch Übergewicht bedrückt. Ein Kilo Körper-Speck hat einen "Brennwert" von ca. 6000 Kalorien, aber wegen Logistik und so, müssen wir da mal realistischer sein. Ok - also 3000 Kalorien.

Von 3000 Kalorien kann man den Tag schon ganz gut schaffen. Zumindest besser als mit 300.

30 Millionen Menschen könnten also täglich von dem "überflüssigen" Speck der Deutschen ernährt werden. Zumindest einen Tag, rein hypothetisch. Aber da der Speck ja nicht so ohne weiters frei gesetzt werden kann, müssen wir ihn zeitlich "strecken".

Also sagen wir mal ne Woche. Also pro Woche einen Kilo Speck raus rücken, währen dann 30 Millionen durch 7 Tage = 4.285.714 (rund gerechnet). Und sagen wir mal, wegen der Realität, 50% davon. Wären dann ca. 2 Millionen (ist leichter zu rechnen und zu merken als 2.142.857).

2 Millionen Speck-Einheiten täglich in Höhe von 3000 Kalorien könnten die Deutschen also raus rücken.

Damit könnten dann 250 Tage lang 8000 Kinder gespeist werden, denn laut Unicef verhungert täglich alle 10 Sekunden ein Kind.

Fast ein Jahr lang könnten wir das mit unserem überflüssigen Speck. Und nur vom Übergewicht der Deutschen. - Wow!

Wollen wir das?

"Das geht doch nicht! Das ist unrealistisch!!"

Genau, dachte ich mir. Geh ins Gefängnis. Begeb dich direkt dort hin. Ziehe nicht DM 4000 ein.

Den Hunger wollen wir nicht bekämpfen, da es ja unbequem ist und "Opfer" kostet. Aber endlich Freiheit und Demokratie haben! Sicher. Meine Prognose dazu. - Nää.

Warum nicht?

Meinst du, das Universum belohnt uns mit Freiheit und Harmonie, wenn wir nicht einmal die Dinge tun, die wir tun können, aber dazu zu bequem sind? Und immer irgendwelche Ausreden haben, warum es NICHT geht?

Komischerweise geht der Speck ohne großen Widerstand auf unsere Rippen.

Erst dein Splitter, dann der Balken im System
Sorry, wenn es keine Revolution ist, die hier los geht, aber eigentlich ist sie es. Die Mathematik, als Wissenschaft, beweist uns, dass WIR den Hunger "besiegen" könnten. Stell dir mal vor, wie diese Welt dann aussehen würde!

Aber da der Hunger noch nicht besiegt ist, frage ich mich, wie es in unseren Herzen wirklich aussieht, das zu "opfern", was für Freiheit, Wahrheit, Demokratie und Gesundheit wirklich nötig ist.

Was meinst du?

Renegade-Healer
HeilKünstler. Studium der unterschiedlichsten Heilkünste (inklusive Heilpraktiker-Studium) mit über 20 Jahren Erfahrung. Entwicklung der Energy-Tools auf der Basis eigener Erkenntnisse und Forschung. Unorthodox und Un-Bescheinigt. Anhänger des Glaubens, dass Taten mehr zählen als Worte.

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