Der Geist und W-Energetik 05 - Ob nun Unterbewusstsein oder Bewusstsein - es ist immer eine Art von Bewusstsein das uns ausmacht.
Der Geist und W-Energetik 05 – Ob nun Unterbewusstsein oder Bewusstsein – es ist immer eine Art von Bewusstsein das uns ausmacht
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Der 2. Advent

Da die Adventszeit ja einst nach den 4000 Jahren vor Christi Erscheinen eingeordnet wurden, will ich heute über die „2.Zeit“, 2000 Jahre vor Christi schreiben. Zumindest ansatzweise, denn ich bin ja bekannt für meine geistigen Sprünge 😉

Etwa zu der obigen Zeit lebte Abraham, der Stammvater, auf den sich Juden, Moslems als auch Christen beziehen. Schon interessant, wir alle haben einen Stammvater, an den wir glauben und auch der kam ja nicht aus dem Nichts. Letztendlich läuft alles auf einen ursprünglichen Vertreter des Menschengeschlechts hinaus. EINEN.

Darüber gab es auch schon interessante Untersuchungen. Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass ALLE Menschen EINEN Ursprung haben. EINEN.

Wahrscheinlich nur komischer Zufall.

Abraham war jemand, an dem Gott gefallen hatte. Er verlangte sogar, dass Abraham seinen Sohn opfern sollte, wozu sogar der Sohn sagte, dass sein Vater es tun solle. Doch kurz vor der Ausführung, gab Gott Abraham zu verstehen, dass es ok ist, wenn er den Widder, der sich gerade in der Nähe aufhielt, opfert. Mystische Geschichte, aus der Bibel halt, nicht wahr?

Kann es eine Wissenschaft geben, Gott zu erkennen?

Wie ich ja schon öfters gesagt habe, kann es hier (materielle Welt, im Fleisch) KEINEN definitiven Beweis für Gott geben, da wir sonst nicht frei wären. Das bedeutet, einen wissenschaftlichen Nachweis, der jedem Menschen ohne Wahl klar macht, dass es nun mal so ist.

Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht individuell herausfinden lässt. Denn MEINEN wissenschaftlichen Nachweis habe ich. Gilt allerdings nur für mich, für dich gelten DEINE wissenschaftlichen Nachweise.

Und wiederum bedeutet dies jetzt nicht, dass es keine allgemeine Wissenschaft für uns gibt, denn die Gesetzmäßigkeiten, unter denen eine Individuum Gott erkennen kann, müssen von Gott auch geschaffen sein und für jeden gelten.

Nehmen wir ein Beispiel. Ich komme aus Hamburg und will nach Rom. Du kommst aus Spanien und willst auch nach Rom. Unsere Wege dorthin sind gewiss unterschiedlich, aber Rom bleibt Rom. Du wirst etwas anderes auf dem Weg dorthin essen, als ich. Du wirst ein anderes Fahrzeug benutzen, als ich. Du wirst andere Straßen benutzen, als ich. Du wirst andere Kleidung tragen, aber Rom bleibt Rom.

Und so lässt sich an „diversen Früchten“ viel ableiten, was die Existenz Gottes betrifft, wenn man nicht gerade eine dreifache Decke vorm Angesicht hat…

Da soll ein Vater seinen Sohn opfern. Klingelt da was?

Nicht die Glocke vom Weihnachtsmann, der ja auch mal der Nikolaus sein kann, dessen Tag wir am 6.Dezember „feiern“. Kinder können das meist nicht so gut auseinander halten, weil sie von den Eltern auch nichts anderes gehört haben. Aber Eltern (Erwachsene) sollten es (eigentlich) besser wissen.

Aber klingeln tut es immer noch, oder nicht?

Vater und Sohn

Der Vater sollte seinen Sohn opfern, was 2000 Jahre später auch wirklich geschah.

Und der Sohn fügte sich dem Wunsch des Vaters.

Wir haben mit Abraham und seinem Sohn eine Entsprechung.

Vater und Sohn.

Und diese geht von Gott aus, denn sonst hätte Jesus nicht gesagt, Vater und Sohn sind eins.

Ich möchte in diesem Artikel vermitteln, dass wir als Menschen mehrere Aspekte besitzen (so wie Bewusstsein und Unterbewusstsein), aber trotzdem ein Wesen sind.

Und das diese Tatsache auch in der Heiligen Schrift wiederzufinden ist.

Was  Sinn macht, wenn der Mensch zu Gottes Gleichnis geschaffen ist.

Ohne das Verständnis des eigenen Selbst ist ein klares Gottesverständnis auch nicht möglich.

Allerdings ist es wichtig, dass man auch in der Lage ist, die Entsprechungen in der Schrift zu verstehen.

Die Beschreibung von mehreren Aspekten ist aus dem Grunde wichtig, da man sonst niemals zur Freiheit gelangen kann, weil man sich nur mit seinem Fleisch identifiziert.

Wenn man nicht erkennt, dass man als Mensch mehrere Aspekte besitzt, wird es auch schwierig, die Begriffe in Gott zu verstehen und die Heilsbotschaft Christi zu erfassen. Um diese geht es letztendlich ja in der Weihnachtszeit.

Und es spielt keine Rolle, ob die Geburt wirklich am 24.Dezember war, sondern es geht um die Entsprechung dahinter, also den Geist der Sache. Wenn man den Geist erfasst, versteht man auch die Sache. Erfasst man ihn nicht, versteht man die Sache auch nicht und hat keinen Anteil an seiner Wirkung.

Es ist so, als wenn du in einem Hochhaus (in dem es kein Treppenhaus gibt – du und deine Hintertürchen) 😉 den Fahrstuhl nicht kapierst.

Erst wenn du ihn erfasst und verstanden hast, kannst du auf die entsprechenden Etagen gelangen.

Ebenso ist es mit den Entsprechungen. Darum erkläre ich sie hier.

Die drei Aspekte Gottes

Gott wird als dreifaltiges Wesen beschrieben, aber die wenigsten kapieren, wie das denn gehen soll, dabei ist es gar nicht so schwer zu verstehen.

Der Vater entspricht der Liebe, der Sohn der Weisheit und der Heilige Geist dem Willen.

Vater und Sohn = Liebe und Weisheit.

Im Hinblick auf Abraham und seinem Sohn könnte man Abraham als Liebe, den Sohn als Weisheit und die „externe“ Präsenz Gottes als den Willen betrachten.

Nur das Opfern der Weisheit (Abrahams Sohn) macht es Gott (dem Willen Gottes) wohlgefällig.

Übertragen auf Abraham haben wir eigentlich eine sehr gute Entsprechung.

Abraham war ja ein Mensch, an dem Gott Wohlgefallen hatte. Also ein Vorbild.

Der Vater (die Liebe) gebärt einen Sohn (die Weisheit).

Jetzt wünscht sich Gott, dass wir ihm gefällig sind. In diesem Fall verlangte er das Opfer von Abrahams Sohn. Die Liebe verlangt also durch Ihren Willen das Opfer der Weisheit.

Und der Sohn Abrahams war nebenbei damit einverstanden! Dies entspricht einer Weisheit, die dem „Himmel“ wohlgefällig ist.

Das ist von großer Wichtigkeit, denn es bedeutet, dass sich die Weisheit der Liebe unterordnet – freiwillig. Als Abraham bereit war, dieses Werk zu vollenden, hat Gott eingegriffen und ein anderes Opfer angenommen.

Genauer betrachte, ist das Opfer, oder besser die Wirkung davon, durch die Haltung von Abraham und seinen Sohn bereits geschehen.

Der Sinn des Opfers

Trotzdem musste ein Opfer her. Denn das Opfer war der physische Ausdruck (eine symbolische Handlung) der „Aussöhnung des Fleisches“ mit Gott. Und dies darum, weil Adam im Fleische gefallen war.

Ein Schlachtopfer ist immer nur zeitlich begrenzt gewesen. Bis zum Auftreten Christi.

Vielen ist gar nicht bewusst, dass mit dem Auftreten Christi auch die Schlachtopfer in großem Maße aufgehört haben. Es war nicht mehr nötig, da Christus, als Lamm Gottes, diese Stellung eingenommen hatte.

Das Schlachtopfer hatte damit auch seine alte Wirkung verloren.

Darüber hinaus hat Gott bei Jesaja auch schon klar gemacht, um was es beim Opfer gehen sollte – um ein reuiges und reines Herz. Abraham hat dies verkörpert. Und dies ist eine Entsprechung für die Geschichte Abrahams.

Die Geschichte von den historischen Persönlichkeiten, Abrahams und seine Sohnes, kann rein weltlich verstanden werden. Dann haben wir die Geschichte, wie beschrieben.

Aber Gott macht sich nicht solche Mühe, um uns ein dramatisches Theaterstück zur Unterhaltung zu liefern. Es geht um mehr, als die Umschreibung einer historischen Begebenheit.

Vater soll Sohn opfern. Weil es der Wille Gottes so will.

Die Brücke zu Christus

Hier ist die Brücke zu Christus. Da Christus nur 1 Mensch ist, musste er seinen Leib geben.

Er wird als Sohn Gottes bezeichnet, also haben wir hier wieder 2 Personen.

Gott im Himmel (was auch immer das genau bedeuten mag) und Jesus auf Erden. (In dieser Beschreibung ist auch wieder eine Entsprechung enthalten; Geist und Körper, wenn man so will.)

Die Analogie zwischen der Geschichte von Abraham und der von Jesus sieht wie folgt aus:

Abraham als Vater mit seinem Sohn, und Gott, der seinen Willen kund tut.

Bei Jesus:

Der himmlische Vater und sein Sohn Jesus, und der Wille Gottes.

(Für zukünftige Betrachtungen sei angemerkt, dass wir hier 3 Aspekte vermittelt bekommen, die Mensch und Gott ausmachen.)

Jesus sagte: Wer mich sieht, sieht den Vater. Der Vater und ich sind eins.

Das klingt jetzt natürlich umso verwirrender, da man schnell denkt, es sind getrennte Personen gemeint.

Aber wenn man erst einmal verstanden hat, dass du als Mensch mehrere Aspekte besitzt und doch nur „Ein“ Mensch bleibst, wird dies klarer werden.

Jesus sagte nicht: Wer mich sieht, sieht den Vater nicht. Oder der Vater und ich sind NICHT eins.

Trotzdem wird es von vielen Christen so ausgelegt. Vater und Sohn = 2 Personen.

Im Falle von Abraham und seinem Sohn mag dies stimmen, aber Jesus war nur eine Person.

Wie kann dies anders verstanden werden, als dadurch, dass der Mensch mehrere Aspekte besitzt?

Die Multidimensionalität des Menschen wird von vielen noch nicht verstanden.

Und gerade die sogenannten Anhänger Christi tun sich damit oft sehr schwer.

Sie verlagern einen Teil von sich nach außen in Christus.

Aber darum geht es nach meinem Verständnis von Christi Wirken nicht.

Und es bringt das Problem mit sich, dass man jetzt der Meinung ist, Jesus hat alles getan, ich brauch nichts mehr zu tun.

Das ist aber nicht korrekt. Es geht um die Erkenntnis Christi und die Annahme von Ihm.

Dies erfordert Taten. Darauf hatte Jesus immer und immer wieder hingewiesen.

Und eine richtige Tat kann nur vollzogen werden, wenn man auch genau weiß, was zu tun ist.

Paulus sagte, wir sollen Adam aus- und Christus anziehen. Es bezieht sich also auf uns.

Am Beispiel Abrahams geht es heute, am 2. Advent, um das „Opfer“ der Weisheit unter den Willen Gottes, der reine Liebe ist.

Damit ist ein Hierarchie im Menschen beschrieben und keine Aufhebung der Weisheit, wie viele denken mögen.

Sonst wäre Jesu nicht wieder auferstanden.

Wie setzen wir das für uns um?

Haben wir nicht Liebe, Weisheit und einen Willen?

Allerdings stellen wir unsere Weisheit oft über unsere Liebe und richten unsere Willen dementsprechend aus.

Und unsere Weisheit, die noch nicht gestorben und wieder auferstanden ist, trägt dadurch das in sich, wofür Adam steht.

Adam ist in diesem Fall auch eine Entsprechung. Die Entsprechung für den Tod.

Christus ist die Entsprechung für das Leben. Und die vollkommene Entsprechung von Leben ist die Liebe.

Gottes Wille will also eine spezifische Ausrichtung:

Die Unterordnung der Weisheit unter die Liebe.

Das ist Gottes Wille. Und wenn wir dies auch Wollen, nehmen wir Seinen Willen an.

Wenn wir Seinen Willen annehmen, ziehen wir Christus an und Adam aus.

Wenn die Weisheit dem Willen der Liebe „geopfert“ wird, ersteht sie neu (Auferstehung) und entspricht dann der gerechten Ordnung vor Gott.

Und da Jesus ja davon spricht, dass Er eins ist mit dem Vater, so bedeutet das für uns, dass wir bei der (freien) Befolgung von Gottes Willen (den Jesus vollkommen erfüllte), eins sind mit Gott.

Damit fahren wir mit dem Fahrstuhl auf eine Ebene der Glückseligkeit und Heilung.

Aber ob wir fahren oder nicht, ist unsere freie Entscheidung.

Ich konnte dies früher nicht verstehen, weil ich kein klares Verständnis davon hatte, dass ich als Mensch mehrere Aspekte besitze.

Erst mit dieser Erkenntnis machte alles andere Sinn.

Jesus machte klar, dass Heilung und Vergebung im Geiste der Liebe dem Willen Gottes entsprechen.

Und er machte klar, dass dies eine „Wissenschaft“ des Geistes darstellt.

Eine Wissenschaft der Liebe.

Wie findest du das?

(Ein-Topf-Gold-am-Ende-des-Regenbogens-Artikel. Nähers dazu findest du hier.)

Renegade-Healer
Renegade-Healer
HeilKünstler. Student der unterschiedlichsten Heilkünste (inklusive Heilpraktikerstudium) mit über 20 Jahren Erfahrung. Praktische Erfahrung von angewandter Energetik und feinstofflicher Felder seid über 15 Jahren. Forscher, Entwickler und Konstrukteur von verschiedenen Gerätschaften zur Erhöhung des eigenen Energiepotenzials. Mangelnde Bereitschaft zur Stagnation und Festlegung. Ausdruck durch sich ständig weiter entwicklendes W-Energetik. - Alle Menschen. Alle Bereiche. Keine Grenzen. -