Update 03/2020 

Der 2. Advent - 

Da die Adventszeit ja einst der Zeitperiode von 4000 Jahren vor Christi Erscheinen zugeordnet wurden, will ich heute über die "2. Perdiode", 2000 Jahre vor Christi, schreiben. Zumindest ansatzweise, denn ich bin ja bekannt für meine (geistigen) Sprünge.

Etwa zu der obigen Zeit lebte Abraham, der Stammvater, auf den sich Juden, Moslems als auch Christen beziehen. Schon interessant, dass wir alle einen Stammvater haben, auf den wir uns auch beziehen. Aber auch der kam ja nicht aus dem Nichts. Letztendlich läuft alles auf einen ursprünglichen Vertreter des Menschengeschlechts hinaus. EINEN.

Darüber gab es auch schon interessante Untersuchungen. Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass ALLE Menschen EINEN Ursprung haben. EINEN.

Aber lass das bloß nicht die "Ungläubigen" hören. Wahrscheinlich nur komischer Zufall.

Abraham war jemand, an dem Gott gefallen hatte. Er verlangte sogar, dass Abraham seinen Sohn opfern sollte, wozu sogar der Sohn sagte, dass sein Vater es tun solle. Doch kurz vor der Ausführung gab Gott Abraham zu verstehen, dass es ok ist, wenn er den Widder, der sich gerade in der Nähe aufhielt, an statt seines Sohnes opfert.

Kann es eine Wissenschaft geben, Gott zu erkennen?
Wie ich ja schon öfters gesagt habe, kann es hier (materielle Welt; im Fleisch) KEINEN definitiven Beweis für Gott geben, da wir sonst nicht frei wären. Das bedeutet, es kann keinen definiten wissenschaftlichen Nachweis geben, dass Gott existiert.

Das bedeutet aber nicht, dass es keine Hinweise auf eine "göttliche Ordnung", jenseits unserer gängigen Vorstellung gibt. Man schaue sich nur einmal die Quanten-Mechanik an... Darüber hinaus lässt es sich nur individuell herausfinden, ob Gott existiert. Allerdings nur auf der Basis freier Entscheidung und NUR individuell. MEINEN persönlichen, wissenschaftlichen Nachweis habe ich. Gilt allerdings nur für mich, für dich gelten DEINE wissenschaftlichen Nachweise. - So du sie denn wirklich willst.

Dies bedeutet aber nicht, dass es keine "allgemeine" Wissenschaft für uns gibt, denn die Gesetzmäßigkeiten, unter denen eine Individuum Gott erkennen kann, müssen von Gott auch geschaffen sein und für jeden gelten.

Nehmen wir ein Beispiel. Ich komme aus Hamburg und will nach Rom. Du kommst aus Spanien und willst auch nach Rom. Unsere Wege dorthin sind gewiss unterschiedlich, aber Rom bleibt Rom. Du wirst etwas anderes auf dem Weg dorthin essen, als ich. Du wirst ein anderes Fahrzeug benutzen, als ich. Du wirst andere Straßen benutzen, als ich. Du wirst andere Kleidung tragen, als ich,  aber Rom bleibt Rom.

Und so lässt sich an "diversen Früchten" viel ableiten, was die "Existenz" Gottes betrifft - wenn man nicht gerade eine dreifache Decke vorm Angesicht hat…

Kommen wir zurück zu Abraham:

Da soll ein Vater seinen Sohn opfern. Klingelt da was?

Und jetzt nicht die Glocke vom Weihnachtsmann, der ja auch mal der Nikolaus sein kann, dessen Tag wir am 6. Dezember "feiern". Kinder können das meist nicht so gut auseinander halten, weil sie von den Eltern auch nichts anderes gehört haben. Aber Eltern (Erwachsene) sollten es (eigentlich) besser wissen, denn der Nikolaus steht Christus wahrscheinlich näher, als der Weihnachtsmann, obwohl der Film "Der Polarexpress" eine andere Beziehung von Weihnachtsmann und Gott bzw. Jesus vorschlägt. Was auch langsam mal Zeit wurde. Aber zurück zum Klingeln:

Vater und Sohn
Der Vater sollte seinen Sohn opfern. Abraham war dazu bereit und das war es, was Gott sehen wollte. Aber 2000 Jahre später sollte es nun auch "wirklich" geschehen: Der Sohn fügte sich dem Wunsch des Vaters.

Und das Abraham sich darauf gefreut hat, den "Tag des Herrn (Messias)" zu sehen, hat Jesus ja auch im Tempel einmal bezeugt mit den Worten: "Abraham hat sich darauf gefreut, meinen Tag zu sehen und sah ihn auch. Und noch ehe Abraham war, BIN ich."

Nicht WAR ich, sondern BIN ich.

Wir haben mit Abraham und seinem Sohn eine Entsprechung in Bezug des Verhältnis als Jesus (Sohn) zu Gott (Vater).Und diese geht von Gott aus, denn sonst hätte Jesus nicht gesagt, Vater und Sohn sind eins.

Da es mir in meiner Arbeit ja auch darum geht, die Mehr-Dimensionalität des Menschen zu vermitteln, will ich auch hier näher darauf eingehen. Wir als "Mensch" besitzen mehrere "Aspekte" (so wie Bewusstsein und Unterbewusstsein), sind aber trotzdem nur EIN Wesen. Und diese Tatsache ist auch in der Heiligen Schrift wiederzufinden, aber nur für diejenigen, die Augen haben zum sehen und Ohren zum hören.

Oder anders ausgedrückt: Für die Menschen, die nicht verblendet und taub sind, wobei dies beides geistige Eigenschaften aus der Entsprechungs-Lehre bezeichnet. Und dies macht Sinn, wenn der Mensch zu Gottes Gleichnis geschaffen ist.

Ohne das Verständnis des eigenen Selbst ist ein klares Gottesverständnis nicht möglich
Hierfür ist es wichtig, dass man auch in der Lage ist, die Entsprechungen in der Schrift zu verstehen. Die Beschreibung von mehreren Aspekten ist aus dem Grunde wichtig, da man sonst niemals zur Freiheit gelangen kann, weil man sich nur mit seinem "Fleisch" identifiziert. Dies beinhaltet zweierlei: Zum einen nur den Körper und zum anderen nur die "niederen Gelüste oder Triebe".

Wenn man nicht erkennt, dass man als Mensch mehrere Aspekte besitzt, wird es auch schwierig, die Begriffe in Gott zu verstehen und die Heilsbotschaft Christi zu erfassen. Um diese geht es letztendlich ja in der Weihnachtszeit.

Und es spielt keine Rolle, ob die Geburt wirklich am 24. Dezember geschah, sondern es geht um die Entsprechung dahinter, also den Geist der Sache. Wenn man den Geist erfasst, versteht man auch die Sache. Erfasst man ihn nicht, versteht man die Sache auch nicht und hat keinen Anteil an seiner Wirkung.

Es ist so, als wenn du in einem Hochhaus (in dem es KEIN Treppenhaus gibt – du und deine Hintertürchen) den Fahrstuhl nicht kapierst. Erst wenn du ihn erfasst und verstanden hast, kannst du auf die entsprechenden Etagen gelangen. Vorher bleibst du nur im "Erdgeschoss", im schlimmsten Fall sogar nur im "Keller" hängen.

Ebenso ist es mit den Entsprechungen, die Jesus vermittelt hat. Darum erkläre ich sie hier so, wie sie mir "aufgetan" wurden.

Die drei Aspekte Gottes
Gott wird als dreifaltiges Wesen beschrieben, aber die wenigsten kapieren, wie das denn eigentlich gehen soll, dabei ist es gar nicht so schwer zu verstehen.

Der Vater entspricht der Liebe, der Sohn der Weisheit und der Heilige Geist dem Willen. Vater und Sohn = Liebe und Weisheit. Und im Hinblick auf ihre "Wirkung", steckt dahinter der "Heilige Geist", sozusagen als göttliches Naturgesetz.

Im Hinblick auf Abraham und seinem Sohn könnte man Abraham als Liebe, den Sohn als Weisheit und die „externe“ Präsenz Gottes als den Willen betrachten.

Nur das Opfern der Weisheit (Abrahams Sohn) macht es Gott in seinem reinem Wesen, der Liebe, wohlgefällig. Das dies möglich ist, bedingen die "Naturgesetze", der "Heilige Geist".

Übertragen auf Abraham haben wir eigentlich eine sehr gute Entsprechung. Abraham war ja ein Mensch, an dem Gott Wohlgefallen hatte. Also ein Vorbild. Der Vater (die Liebe) gebärt einen Sohn (die Weisheit).

Jetzt wünscht sich Gott, dass wir ihm gefällig sind. In diesem Fall verlangte er das Opfer von Abrahams Sohn. Die Liebe verlangt also durch Ihren Willen das Opfer der Weisheit. Und der Sohn Abrahams war nebenbei damit einverstanden, weil in der Weisheit die Liebe fühlte, das es gut war! Dieses Beispiel entspricht einer "Weisheit" bzw. einem Verständnis, dem man folgt, die dem "Himmel" wohlgefällig ist.

Das ist von großer Wichtigkeit, denn es bedeutet, dass sich die Weisheit der Liebe unterordnet – freiwillig. Als Abraham bereit war, dieses Werk zu vollenden, hat Gott eingegriffen und ein anderes Opfer angenommen. Genauer betrachtet, ist das "Opfer", oder besser die Wirkung davon, durch die "Haltung und Bereitschaft zur Tat" von Abraham und seinen Sohn bereits geschehen.

Der Sinn des Opfers
Trotzdem musste ein "Opfer" her. Denn das Opfer war der physische Ausdruck (eine symbolische Handlung) der "Aussöhnung des Fleisches" mit Gott. Und dies darum, weil Adam im "Fleische" gefallen war. Das Tier- bzw. Schlachtopfer ist immer nur zeitlich begrenzt gewesen: Auf die Zeit bis zur Ankunft Christi.

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass mit dem Auftreten Christi auch die Schlachtopfer in großem Maße aufgehört haben. Es war nicht mehr nötig, da Christus, als Lamm Gottes, diese Stellung eingenommen hatte. Das Schlachtopfer hatte damit auch seine alte "Wirkung" verloren.

Darüber hinaus hat Gott bei Jesaja auch schon klar gemacht, um was es beim "Opfer" gehen sollte: Um ein reuiges und reines Herz. Abraham hat dies verkörpert. Und dies ist eine Entsprechung für die Geschichte Abrahams.

Die Geschichte von den historischen Persönlichkeiten, Abrahams und seine Sohnes, kann rein weltlich verstanden werden. Dann haben wir die Geschichte, wie beschrieben.

Aber Gott macht sich nicht solche Mühe, um uns ein dramatisches Theaterstück zur "Unterhaltung" zu liefern. Es geht um mehr, als die Umschreibung einer historischen Begebenheit.

Der Vater soll seinen Sohn opfern, weil es Gottes Wille ist.

Die Brücke zu Christus
Hier ist die Brücke zu Christus. Da Christus nur EIN Mensch ist, musste er seinen Leib geben. Er wird auch als Sohn Gottes bezeichnet, also haben wir hier wieder 2 Personen.

"Gott im Himmel" und "Jesus auf Erden". Hier ist auch wieder eine Entsprechung enthalten: Geist und Körper.

Die Analogie zwischen der Geschichte von Abraham und der von Jesus sieht wie folgt aus: Abraham als Vater mit seinem Sohn vor Gott, der seinen Willen kund tut.

Im Vergleich zum himmlischen Vater und sein Sohn Jesus unter dem Willen Gottes. Für zukünftige Betrachtungen sei angemerkt, dass wir hier 3 Aspekte vermittelt bekommen haben,die sowohl Gott, als auch Mensch ausmachen.

Jesus sagte: Wer mich sieht, sieht den Vater. Der Vater und ich sind eins. Das klingt jetzt natürlich umso verwirrender, da man schnell denkt, es sind getrennte Personen gemeint.

Aber wenn man erst einmal verstanden hat, dass man als Mensch mehrere Aspekte besitzt und doch nur „Ein“ Mensch ist und bleibt, wird dies klarer werden.

Jesus sagte nicht: Wer mich sieht, sieht den Vater nicht. Oder der Vater und ich sind NICHT eins. Trotzdem wird es von vielen Christen so ausgelegt:

Vater und Sohn = 2 Personen.

Im Falle von Abraham und seinem Sohn mag dies stimmen, aber Jesus war nur eine Person. Jetzt mag man einwenden, dass ja noch Gott im Spiel war, also 2 Wesenheiten. Aber dann wäre es im Falle Abrahams 3 Wesenheiten. Was denn jetzt 2 oder 3?

Wie kann dies anders verstanden werden, als dadurch, dass der Mensch mehrere Aspekte besitzt? Genauer genommen drei: Körper, Geist und Seele.

Das Unverständnis der Multidimensionalität des Menschen
Und gerade die sogenannten "Anhänger" Christi tun sich damit oft sehr schwer. Sie verlagern dadurch einen Teil von sich nach außen in Christus. Aber darum geht es nach meinem Verständnis von Christi Wirken NICHT.

Und es bringt das Problem mit sich, dass man jetzt der Meinung ist, Jesus hat bereits alles getan, ich brauch nichts mehr zu tun. Das ist aber nicht korrekt. Es geht um die Erkenntnis Christi und die Annahme von Ihm. Ich kann schließlich ja auch nicht den Durst eines anderen dadurch stillen, dass nur ich etwas trinke.

Jesus zu folgen erfordert Taten. Darauf hatte Jesus immer und immer wieder hingewiesen. Und eine Tat, die eine Wirkung erzielen soll, kann nur vollzogen werden, wenn man auch genau weiß, was zu tun ist UND es dann tut. Dabei muss jeder sein "eigenes Kreuz" auf sich nehmen.

Paulus sagte, wir sollen Adam aus- und Christus anziehen. Es bezieht sich also auf uns. Am Beispiel Abrahams geht es heute, am 2. Advent, um das „Opfer“ der Weisheit unter den Willen Gottes, in der Person des Vater, der reine Liebe ist.

Damit ist ein Hierarchie im Menschen beschrieben und keine Aufhebung der Weisheit, wie viele denken mögen. Sonst wäre Jesu nicht wieder auferstanden.

Also nimmt die "Weisheit" ihren rechten Platz ein, nachdem sie sich dem "Willen" der "Liebe" gefügt hat.

Wie können wir das alles für uns selber umsetzen?
Haben wir nicht Liebe, Weisheit und einen Willen? Soll unserer Willen nicht zuerst der dreifachen Liebe folgen? Und unsere Weisheit sich diesem fügen? Dann ist doch alles klar, oder?

Wir stellen jedoch in der Regel unsere Weisheit oft über unsere Liebe und richten unsere Willen dementsprechend aus. Und unsere Weisheit, die noch nicht gestorben und wieder auferstanden ist, trägt dadurch das in sich, wofür Adam steht. Adam ist in diesem Fall auch eine Entsprechung. Die Entsprechung für den "Tod".

Christus ist die Entsprechung für das Leben. Und die vollkommene Entsprechung von Leben ist die Liebe. Gottes Wille verlangt also eine spezifische Ausrichtung: 

Die Unterordnung der Weisheit unter die Liebe. Das ist Gottes Wille. Punkt.

Und wenn wir dies auch "Wollen", nehmen wir Seinen Willen an. Wenn wir Seinen Willen "annehmen" und Ihm in der Tat folgen bzw. umsetzen, ziehen wir Christus an und Adam aus. Dann haben wir lebendig Teil am "Himmelreich".

Wenn die Weisheit dem Willen der Liebe „geopfert“ wird, ersteht sie neu (Auferstehung) und entspricht dann der gerechten Ordnung vor Gott. Und da Jesus ja davon spricht, dass Er EINS ist mit dem Vater, so bedeutet das für uns, dass wir bei der (freien) Befolgung von Gottes Willen (den Jesus vollkommen erfüllte), eins sind mit Gott.

Dadurch wird erfüllt, was Jesus sprach: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich." Das ist Gottes Wille. Das ist Gottes Ordnung. Und NICHTS und NIEMAND kann daran etwas ändern. Punkt.

Damit fahren wir mit dem Fahrstuhl auf eine Ebene der Glückseligkeit und Heilung. Aber ob wir fahren oder nicht, ist unsere freie Entscheidung.

Epilog

Ich konnte dies früher nicht verstehen, weil ich kein klares Verständnis davon hatte, dass ich als Mensch mehrere Aspekte besitze. Erst mit dieser Erkenntnis machte alles andere Sinn.

Jesus machte klar, dass Heilung und Vergebung im Geiste der Liebe dem Willen Gottes entsprechen. Und er machte klar, dass dies eine „Wissenschaft“ des Geistes darstellt.

Eine Wissenschaft der Liebe.

Wie findest du das?

Renegade-Healer
HeilKünstler. Studium der unterschiedlichsten Heilkünste (inklusive Heilpraktiker-Studium) mit über 20 Jahren Erfahrung. Entwicklung der Energy-Tools auf der Basis eigener Erkenntnisse und Forschung. Unorthodox und Un-Bescheinigt. Anhänger des Glaubens, dass Taten mehr zählen als Worte.

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