Update 03/2020 

She´s gone 
Wenn sie gegangen ist, scheint deine Welt leer zu sein. Und wenn man mir auch manchmal unterstellt, Vukanier zu sein, weil ich scheinbar, oder unscheinbar gefühlskalt bin, so kann ich dir sagen, dass ich nur gelernt habe, mich nicht mehr von meinen Emotionen treiben zu lassen.

Aber trotzdem weiß ich, wie es sich anfühlt, da zu sitzen und das Gefühl zu haben, dein Körper gehört nicht zu dir. Die Taubheit im Gesicht von den vielen Tränen. Die Ewigkeit zwischen zwei Atemzügen.

Bitte komm zurück!?
So funktioniert das nun mal nicht. - Ich kann ohne dich nicht leben? - Leider doch.

Tag ein, Tag aus. Woche für Woche. Monat für Monat. Jahr für Jahr.

Es gibt Regen, der sehr lange dauern kann. Aber ohne den Regen hätte ich mich wahrscheinlich nicht gefragt, warum ich leide. Warum man überhaupt leiden kann. Und was man vielleicht dagegen tun kann.

So stand ich am Abgrund, bereit den Preis zu zahlen. Der Tod war mir willkommen, aber ich nicht ihm. Der Schmerz hielt meine Seele gefangen und der Tod hätte es vielleicht verändert. Aber den Schmerz wollte ich nicht aufgeben, weil ich dachte, ich würde ihn verdienen. Und so musste ich mich schließlich entscheiden, mich meiner Verdammnis zu ergeben oder zu lernen, warum ich leide.

Da ich noch hier bin, habe ich mich für Option zwei entschieden. Ich habe gelernt, was der Mensch ist und wie der Geist funktioniert. Ich habe gelernt, was die Seele ist und was sie verletzt. Aber auch, was sie heilen lässt.

Ich habe gelernt, neutraler zu werden. Dadurch gab es aber neue Probleme.

Gefühlskalt?
Wenn du nicht mehr wie ein Blatt im Winde erscheinst, während der Regen die Asche weg wäscht, dann heißt es schnell, man wäre gefühlskalt. Dabei habe ich nur versucht, meine Gefühls-Ebene, durch die Mental-Ebene zu kontrollieren und in eine harmonische Ordnung zu bringen. Das Gleiche habe ich mit meiner Spirituellen Ebene gegenüber der Mental-Ebene getan.

Ich habe gelernt, nicht mehr wie ein Blatt im Wind meiner Gefühle hin und her gerissen zu sein. Mein Körper ist immer noch ein Gefängnis. Aber mittlerweile habe ich das verstanden. Es muss jedoch kein Hochsicherheitstrakt sein.

Und die Leichen in meinem Keller sind meine Sache. Ich habe mich entschieden, sie dort zu begraben und für dieses Leben genug Tränen vergossen zu haben. Mein Keller ist meine Sache und meine Verantwortung. Niemand geht der Keller des anderen etwas an, außer, man will ihn teilen. Aber das ist nicht ungefährlich, da es wenig Menschen gibt, die Verständnis für deinen Keller haben. In der Regel, weil sie ihren eigenen schon lange meiden....

Ich habe gelernt, dass ich eine Menge Einfluss auf mein Wohlbefinden habe. So wie jemand, der das Schiff lenken kann, wenn auch die Winde außerhalb des eigenen Wirkens liegen. 

Setze deine Segel
Wenn du versuchst, die Winde zu kontrollieren, wirst du früher oder später Schiffbruch erleiden. Passe zuerst deine Segel und dein Schiff dem Wetter an. Erkunde das Meer und lerne das Wetter zu verstehen.

Finde sichere Häfen, während noch die Sonne scheint und solange es nicht stürmt. Denn die Stürme werden kommen, früher oder später. Und bleibe im Hafen, wenn es zu sehr stürmt. Lass dich nicht von falschem Stolz und Lügen unter Deck dazu verleiten, doch aufs Meer hinaus zu segeln. Und wenn die Stürme dich doch überraschen, lasse einen sicheren Hafen nicht aus deiner Hoffnung fallen. Halte ihn fest in deinem Geiste und gebe die Hoffnung nicht auf.

Dann wirst du sehen, dass das Universum niemals hoffnungslos ist und Hoffnung durch Glück und Heilung belohnt, wenn du nicht verzagst beim Segeln hart am Wind. Erkenne, dass du auf dem Wasser sogar den Gegenwind nutzen kannst, um an dein Ziel zu kommen; es kostet nur etwas mehr Zeit.

Und wenn es regnet, weine im Regen. Dass muss niemand sehen und es geht auch niemanden etwas an. Aber laufe nicht vor deinen Tränen davon, sondern ergründe ihre Quelle mit dem gleichen Mut, den du bereits bis hierher auf den Stürmen im Meer deines Lebens bewiesen hast.

Stehe zu dir selber und versuche so gut zu sein, wie es nur geht. Gebe nicht auf. Erinnere dich der Sonne, wie sie einst aus den Wolken hervor kam. Fühle ihre Wärme auf deiner Haut und wie die Zeit stehen bleibt, während du in dieser Erinnerung verweilst.

Und vergesse nicht: Ein wunderschöner Regenbogen braucht nun einmal den Regen...

Renegade-Healer
HeilKünstler. Studium der unterschiedlichsten Heilkünste (inklusive Heilpraktiker-Studium) mit über 20 Jahren Erfahrung. Entwicklung der Energy-Tools auf der Basis eigener Erkenntnisse und Forschung. Unorthodox und Un-Bescheinigt. Anhänger des Glaubens, dass Taten mehr zählen als Worte.

Anmelden

Passwort vergessen?