Das Alchimistische Tor


Du kannst es, du solltest es, und wenn du mutig genug bist, damit anzufangen, wirst du es auch tun..


Stephen King

Diese Seite dreht sich um meinen ersten Roman:

DAS ALCHIMISTISCHE TOR

Im Hinterkopf habe ich mehrere Bände. Mal sehen, was vor der Hand dabei raus kommt...

Rendsburg. 

Unsere 825 Jahre alte Stadt hat eine lange Tradition und sogar ein berühmter Alchimist ist hier geboren. Nachdem ich unser altes Rathaus im Rahmen eines Mittelalter-Marktes betrat, wurde meine Faszination für Alchimie und alles, was über das Normale hinausging, an diesem Tage allerdings auf eine derartige Probe gestellt, wie ich es mir nie zu Träumen gewagt hätte.

Ich wurde in ein Abenteuer verwickelt, in dessen Verlauf ich nicht nur erfuhr, dass Zeit und Raum nicht so starr sind, wie man glaubt, sondern Magie, Werwölfe und vieles mehr, hinter den Türen der vermeintlichen Realität näher sind, als mir lieb waren.

Ich dachte, ich wüsste, was Energie-Arbeit wirklich ist, bis zu dem Tag, an dem ich auf das Alchimistische Tor stieß – mitten in unserer Stadt…

ISBN: 9783819471711

Jetzt ist es raus. Und mein erstes Buch auch.

Die "erste" Auflage war die Krickelkrackel-Version mit vielen versteckten Rechtschreibfehlern, obwohl ich dachte, ich hätte sie alle entdeckt. Scheint aber so eine Geheimtinte-Kiste zu sein, die sich erst dann zeigt, wenn du es in den Backofen gepackt und erhitzt hast.

Den Titel kennst du jetzt ja bereits, aber da er so toll klingt, sage ich ihn nochmal:

Das Alchimistische Tor.

Von dem bekannten Autor Andreas Witt. Es sollte eigentlich nur eine Kurzgeschichte werden, in der es um meine Energy-Tools geht, aber dann bekam es doch eine andere Wendung.Wenn du zu faul bist, mit der ISBN zu suchen, dann kannst du das hier kopieren:

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077384063

Thalia gehört zur Tolino-Media-Group, wo ich es veröffentlicht habe. Kannst es aber da bestellen, wo du nur willst, ISBN ist ja oben zu sehen. Denk dran, einen saubereren Browser zu verwenden, wegen Metadaten und so. Ich habe bei meiner Seite bewusst auf Cookies, Tracking & Co. verzichtet, was mich viel Zeit gekostet hat, da ich es erst bemerkt habe, als ich bereits alles gestaltet hatte.

Datenschutzfreundliche Browser sind z. B. Mullvad-Browser (PC), LibreWolf (PC, macOS, Linux & Co.) oder Fennec (Android). Und ja, ich weiß, du hast doch nichts zu verbergen. Warum trägst du dann Kleidung oder einen Badeanzug und schließt deine Haustür ab?

So, jetzt aber! Hier ist das erste Kapitel, danke für deine Zeit!

Das Rathaus

„Mein Herr, was fehlt Ihnen? - Ist Ihnen nicht wohl?“

Mir war etwas schwindelig, als ich diese Worte hörte. Ich richtete mich auf. Ich saß auf dem Boden in einem Kellergewölbe. Ich schaute mich um und sah im Kerzenschein die Silhouette einer Person. Sie war mittelalterlich gekleidet, so wie ich.

„Wo bin ich?“, fragte ich die Person.

„Ihr seid im Keller des Rathauses. Seid ihr ein Mitglied der alchimistischen Delegation?“

„Sicher…“, sagte ich leicht verwirrt, um das Rollenspiel mitzumachen. Schließlich war der junge Mann sehr überzeugend in seiner Rolle.

„Ah, ja!“, sagte der junge Mann und half mir hoch.

„Können Sie mich zur Delegation bringen, ich glaube, ich habe mich ein wenig verlaufen.“

„Sofort!“, sagte der junge Mann und führte mich den Gang entlang zur Treppe, die nach oben ins Rathaus führte. Wir gingen zu einer Tür, hinter der der Saal sein sollte, in dem die Delegation tagte.

„Hier, mein Herr!“, sagte der junge Mann und zeigte auf die Tür.

„Danke, mein guter Freund!“, bedankte ich mich bei ihm.

Der junge Mann schaute mich etwas verdutzt an, fast schon mit einer Art Ehrfurcht. Dann lächelte er aber und verbeugte sich vor mir und ging. Ich schaute mich um und musste gestehen, dass ich diese Räumlichkeit in unserem alten Rathaus nicht kannte. Sie war aber erstaunlich gut erhalten.

Ich öffnete die Tür und kam in einem mittelgroßen Raum. Es saßen dort eine Handvoll Männer an einem runden Tisch, auf dem außerdem verschiedene Gerätschaften, Glasbehälter und Kristalle standen, die mich ein wenig an ein Chemielabor erinnerten, allerdings irgendwie authentisch mittelalterlich.

„Wow!“, sagte ich leise und ging fasziniert zum Tisch.

Die Männer waren in einer Diskussion vertieft und ich schaute mir die Gerätschaften ein wenig näher an. Ich konnte fühlen, dass eine starke Energie von ihnen ausging und fühlte mit meiner Hand eine wenig näher hinein, wie ich es durch meine Arbeit gewohnt war.

„Wer seid Ihr? Wie seid Ihr hier hineingekommen?“, fragte mich auf einmal jemand scharf aus der Gruppe, der mich bemerkt hatte.

„Durch die Tür.“, sagte ich. „Wie denn sonst…?“

„Die Tür ist versiegelt und nicht einfach so zu öffnen! Wie ist Euer Name?!“

Es war eine gute Show, soviel musste ich mir eingestehen. Super authentisch. Dabei hatte ich gar nichts gelesen über eine alchimistische Aufführung im alten Rathaus an diesem schönen Samstagvormittag auf unserem Mittelalter-Markt mitten im Juli.

„Andreas, aus dem Hause Witt!“, sagte ich mit einem ähnlichen Ernst, wie der unbekannte Mann.

„Dieser Name ist uns nicht bekannt. Wer ist Euer Meister?“

Jetzt hatten sich auch die anderen „Delegierten“ mir zugewandt. Und ALLE sahen wirklich super authentisch aus. Zumindest so, wie ich es mir vorstellte und aus Filmen und Veranstaltungen kannte. Ältere Männer mit teilweisen langen Bärten und beeindruckenden Gewändern.

„Mein Meister ist Jesus Christus!“, erwiderte ich. Diese Antwort schien akzeptabel zu sein.

„Wer hat Euch eingeladen?“, sagte der Redner.

„Ich wusste nicht, dass es eine geschlossene Gesellschaft ist…“, erwiderte ich.

„Was tragt Ihr für ein Amulett?“, fragte mich der Redner und deutete mit einem langen Stab auf meinen Energie-Anhänger, den ich selber entworfen und entwickelt hatte.

„Das ist ein Energie-Anhänger, den ich selber konstruiert habe.“, antwortete ich.

Der Mann ging auf mich zu, mit einer zugegebenen etwas finsteren und ernsten Mine. Ich musste ein wenig schmunzeln. Super authentisch!

Als er vor mit stand, musterte er mich von oben bis unten. Dann zog er etwas aus seiner Tasche, dass wie der Fuß eine Vogels aussah. Er murmelte etwas und zielte dann mit dem Vogelfuß auf meine Brust, als ob er mich damit berühren wollte. Wenige Zentimeter vor meinem Energie-Anhänger fühlte ich auf einmal eine immense Kraft, wie ich sie bisher nicht in meinem Anhänger wahrgenommen hatte.

Auf einmal gab es so etwas wie eine elektrische Entladung, in dessen Zentrum mein Anhänger war und ich wurde wie von einer Wasserwelle erfasst zurückgeworfen und mein Gegenüber ebenso. Ich fiel jedoch nicht hart zu Boden, sondern so weich, als wäre ich in Wasser gefallen. Mein Gegenüber landete allerdings weniger sanft auf seinem Hintern.

Ich richtete mich auf und sah, dass alle Männer aufgesprungen waren, bis auf eine Person, die weiterhin ruhig am Tisch saß und ein wenig zu lächeln schien. „Mann, was war das denn?! Habt ihr hier ne Tesla-Spule in Gang?!“, rief ich voller Begeisterung.

Die aufgesprungenen Männer halfen ihrem Kollegen auf die Beine.

Sie schauten sich gegenseitig etwas ratlos an, dann formierten sie sich aber zusammen und hielten alle auf einmal einen Gegenstand in der Hand, während sie – nach meinem Empfinden – auf lateinisch etwas murmelten.

„Genug!“, rief auf einmal die Person, die bis dahin am Tisch gesessen hatte und jetzt mit einer Geste die Männer zurückwies. „Seht ihr nicht? Wir haben einen Zeitreisenden unter uns!“

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